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LKW strahlen – Strahlmittel für Nutzfahrzeuge

Speditionen und LKW-Werkstätten setzen Strahlmittel ein, um Fahrgestelle, Rahmen, Längsträger, Kotflügel, Auflieger und Aufbauten von Rost, Altlack und Verkrustungen zu befreien und für Korrosionsschutzsysteme vorzubereiten. Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 eignet sich typischerweise für diesen Einsatz.

€21,49 25 kg · €0,86/kg · inkl. MwSt.

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LKW-Fahrgestell und Rahmen werden mit Kupferschlacke entrostet
Empfohlene Körnung

0,5–1,4 mm

Für Längsträger, Rahmen und Achsbrücken aus Stahl. Ankerprofil Ra 10–14 µm für Korrosionsschutzsysteme nach DIN EN ISO 12944.

Zur Detailseite Körnung 0,5–1,4 mm

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Strahlmittel Kupferschlacke im 25-kg-Sack für Sandstrahlen

Alle Körnungen

0,1 – 0,4 mm
0,2 – 0,5 mm
0,2 – 0,8 mm
0,2 – 1,0 mm
0,2 – 1,4 mm
0,5 – 1,4 mm
0,5 – 2,0 mm
1,4 – 2,8 mm

25 kg Sack

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= €21,49

Physikalische Eigenschaften

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral

Chemische Zusammensetzung

SiO₂ 30 – 41 %
CaO 24,2 – 26,2 %
Al₂O₃ 11,5 – 12,6 %
MgO 6,07 – 10,4 %
FeO 4,6 – 9,02 %
PbO 0,5 – 1,00 %
Technisches Datenblatt als PDF

Einsatzgebiete

  • Fahrgestell und Rahmen entrosten
  • Auflieger und Anhänger vorbereiten
  • Längsträger und Kreuzträger
  • Kotflügel und Spritzschutzbleche
  • Unterboden und Achsbrücken

Vorteile auf einen Blick

  • Silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3
  • Ankerprofil Ra 10–14 µm für Korrosionsschutz
  • Entrostung und Entlackung in einem Arbeitsgang
  • Alle 8 Körnungen 0,1–2,8 mm lieferbar
  • DHL versandkostenfrei · 2–5 Werktage

Warum Strahlen für LKW-Korrosionsschutz?

Nutzfahrzeuge sind ständig Salz, Feuchtigkeit, Streusplitt und mechanischer Belastung ausgesetzt. Insbesondere Längsträger, Kreuzträger und Achsbrücken zeigen nach wenigen Wintern Korrosion am Unterboden. Mechanisches Schleifen erreicht Profile und Hohlräume nicht zuverlässig, chemisches Abbeizen bleibt in Spalten zurück. Strahlen mit Kupferschlacke kann Altlack, Flugrost und Tiefenrost in einem Arbeitsgang entfernen und legt eine gleichmäßige, mineralische Oberfläche frei – eine typische Voraussetzung für eine nachhaltige Korrosionsschutzbeschichtung mit 2K-EP-, Zinkprimer- oder Pulverlacksystemen. Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 ist scharfkantig, Härte 6–7 Mohs, silikosefrei (unter ein Prozent freie Kieselsäure).

Körnungen je Bauteil – Richtwerte

Die optimale Körnung hängt vom Bauteil, Korrosionsgrad, Strahldruck und gewünschtem Ankerprofil ab. Typische Erfahrungswerte – die verbindliche Wahl richtet sich nach den Vorgaben des Beschichtungssystems:

Bauteil Körnung Druck (Richtwert) Ankerprofil Ra
Kotflügel, Spritzschutz, Aufbaubleche 0,2–0,8 mm 4–6 bar 6–10 µm
Längsträger, Rahmen, Achsbrücken 0,5–1,4 mm 6–8 bar 10–14 µm
Schwerer Lochfraß (Wandst. > 5 mm) 1,4–2,8 mm 7–9 bar 14–20 µm

Aluminium-Aufbauten: Materialhinweis

Viele moderne Aufbauten – insbesondere Kofferaufbauten, Tanks und Pritschen – bestehen aus Aluminium. Aluminium sollte nicht mit eisenhaltigen Strahlmitteln behandelt werden, da Eisenrückstände Kontaktkorrosion auslösen können. Für Aluminium werden in der Regel nichteisenhaltige Strahlmittel wie Korund oder Glasperlen bevorzugt. Die Eignung sollte im Einzelfall mit dem Aufbauhersteller und dem Beschichtungssystem abgestimmt werden.

Schritt für Schritt – Vorgehen aus der Praxis

01 Demontage und Vorreinigung: Anbauteile entfernen, Hohlräume offenlegen, Fahrzeug mit Hochdruck reinigen und vollständig trocknen.

02 Strahlbereiche festlegen: Tragende Bauteile, Karosserieteile und Anbaukomponenten getrennt bearbeiten – jedes mit angepasster Körnung und angepasstem Druck.

03 Empfindliche Bereiche schützen: Bremsleitungen, Kabelbäume, Pneumatik, Lager und Dichtflächen abdecken.

04 Strahlen in Bahnen: 20–30 cm Düsenabstand, 45–60° Strahlwinkel, gleichmäßige Bewegung. Zu langes Verweilen an einer Stelle kann das Material schwächen.

05 Reinheitsgrad prüfen: Sa 2,5 nach DIN EN ISO 8501-1 ist für Korrosionsschutzsysteme im Nutzfahrzeugbereich ein typischer Zielwert (Richtwert – verbindlicher Wert laut Beschichtungsdatenblatt).

06 Zeitnah grundieren: Innerhalb weniger Stunden 2K-EP-Grundierung oder Zinkprimer auftragen, um Flugrost zu vermeiden.

Mengen und Lieferung an Speditionen

Erfahrungswerte für Kupferschlacke im Freistrahlbetrieb:

7,5-Tonner (Fahrgestell + Unterboden)400–700 kg
12-Tonner mit Aufbau600–1.000 kg
Schwerer Sattelzug 40 t mit Auflieger1.000–1.800 kg
LKW-Werkstatt mit Strahlkabine500–2.000 kg/Monat
Spedition mit eigener Aufarbeitung1.000–4.000 kg/Monat
Lohnstrahlbetrieb für Nutzfahrzeuge2.000–8.000 kg/Monat

Lieferung im 25-kg-Sack ab Lager Prebitz, DHL versandkostenfrei in alle deutschen Postleitzahlen, Lieferzeit 2–5 Werktage. Für regelmäßige Großabnahme nehmen wir Anfragen per E-Mail (info@kupferstrahl.de) entgegen. Keine Mindestbestellmenge.

Sicherheit und Vorschriften

Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen sind beim gewerblichen Strahlen an Nutzfahrzeugen insbesondere TRGS 559 (Stäube beim Strahlen), DGUV-Regel 100-500 (Betreiben von Arbeitsmitteln) und DGUV-Information 209-053 zu beachten. Typische Pflichtausrüstung: Strahlhelm mit Frischluftzufuhr, Schutzanzug, Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz. Strahlarbeiten sollten in zugelassenen Strahlkabinen oder Strahlräumen mit geeigneter Absaugung durchgeführt werden. Die verbindliche Beurteilung obliegt dem Betreiber und ggf. einer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Kupferschlacke vs. Quarzsand – Unterschiede beim LKW-Strahlen

Kupferschlacke (Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3) enthält nach öffentlich zugänglichen Produktangaben unter ein Prozent freie Kieselsäure und gilt daher als silikosefrei im Sinne der TRGS 559. Quarzsand enthält dagegen typischerweise mehr als zehn Prozent freie Kieselsäure, was bei gewerblichen Strahlarbeiten in Deutschland arbeitsschutzrechtlich besondere Anforderungen auslöst. Kupferschlacke ist zudem scharfkantig (Härte 6–7 Mohs) und erzeugt erfahrungsgemäß ein effektives Ankerprofil für Korrosionsschutzsysteme. Kupferschlacke ist als Einwegstrahlmittel konzipiert. Die konkrete Eignung für den jeweiligen Einsatz sollte anhand der aktuell geltenden Vorschriften geprüft werden.

Technische Eckdaten Kupferschlacke

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral
NormDIN EN ISO 11126-3
Verpackung25 kg Sack

Alle 8 Körnungen verfügbar

Die passende Körnung hängt vom Substrat und gewünschten Profil ab. Übersicht aller verfügbaren Fraktionen:

0,1 – 0,4 mm Feinststrahlen Stahl, dünne Bleche, hohe Oberflächengüte
0,2 – 0,5 mm Feine Stahlbleche, dünne Bleche
0,2 – 0,8 mm Allround: Stahl, Karosserie, Oldtimer
0,2 – 1,0 mm Stahlbau, Rostentfernung
0,2 – 1,4 mm Schwerer Rostbefall, Stahlkonstruktionen
0,5 – 1,4 mm Beton, Stein, industrielle Entlackung
0,5 – 2,0 mm Grobe Entrostung, Betonbearbeitung
1,4 – 2,8 mm Grobstrahlen, Betonreinigung, Fassaden

Häufige Fragen zum LKW strahlen

Welche Körnung für LKW-Fahrgestell und Rahmen?

Für Längsträger, Kreuzträger und Achsbrücken aus Stahl wird häufig Kupferschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar eingesetzt. Das dabei typischerweise erzielte Ankerprofil von Ra 10–14 µm entspricht den Anforderungen vieler Korrosionsschutzsysteme nach DIN EN ISO 12944 – die verbindliche Körnungsempfehlung richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Lacksystems und sollte immer anhand des Hersteller-Datenblatts geprüft werden. Für dünnere Bauteile wie Kotflügel, Spritzschutze und Aufbaubleche eignet sich 0,2–0,8 mm bei 4–6 bar besser, um Verformungen zu vermeiden. Bei schwerem Lochfraß an Trägern mit Wandstärken über 5 mm kann 1,4–2,8 mm bei 7–9 bar den Entrostungsprozess beschleunigen. Probelauf an einer verdeckten Stelle vor der Großflächenbehandlung empfohlen. Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 ist auf kupferstrahl.de in allen 8 Korngrößen erhältlich – vom feinen 0,1–0,4 mm bis zum groben 1,4–2,8 mm. Lieferung per DHL versandkostenfrei in 2–5 Werktagen, keine Mindestbestellmenge.

Welches Ankerprofil für LKW-Korrosionsschutz?

Mit Kupferschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar wird erfahrungsgemäß ein Ankerprofil von Ra 10–14 µm (Rz 60–90 µm) erzielt – ein Richtwert, der für Korrosionsschutzklassen C4 und C5-I nach DIN EN ISO 12944 typischerweise gefordert wird. Sa 2,5 nach DIN EN ISO 8501-1 gilt im Nutzfahrzeugbereich als üblicher Mindestreinheitsgrad für Primer und Beschichtungen. Für schwere Korrosionsschutzklassen (C5-M, Im3) kann Sa 3 erforderlich sein, was einen zweiten Strahlgang oder gröbere Körnung erfordert. Die verbindlichen Profilanforderungen sollten den technischen Datenblättern des verwendeten Lacksystems oder den Vorgaben des Auftraggebers entnommen werden. Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 ist auf kupferstrahl.de erhältlich, Lieferung per DHL versandkostenfrei in 2–5 Werktagen.

Wie viel Strahlmittel pro LKW benötige ich?

Erfahrungswerte für Kupferschlacke im Freistrahlbetrieb: 7,5-Tonner (Fahrgestell + Unterboden): 400–700 kg. 12-Tonner mit Aufbau: 600–1.000 kg. Schwerer Sattelzug 40 t mit Auflieger: 1.000–1.800 kg. Diese Richtwerte gelten bei normalem bis schwerem Rost (Rostgrad B–C nach DIN EN ISO 8501-1). Bei leichtem Flugrost kann der Verbrauch auf 50–60 % sinken. In Kreislaufkabinen mit Absauganlage reduziert sich der Verbrauch auf ca. 40–60 % der Freistrahlmenge. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Korrosionsgrad, Schichtaufbau und Strahlanlage ab – alle Angaben dienen der groben Mengenplanung.

Können Anhänger und Auflieger gestrahlt werden?

Stahlrahmen von Anhängern, Aufliegern und Containeraufbauten können mit Kupferschlacke 0,5–1,4 mm bei 7–9 bar gestrahlt werden. Für Plattformauflieger mit dicken Stahlböden (10–15 mm) eignet sich 1,4–2,8 mm bei höherem Druck für mehr Abtragsleistung. Aluminium-Aufbauten und Aluprofile sollten nicht mit eisenhaltigen Strahlmitteln behandelt werden, da Eisenrückstände Kontaktkorrosion auslösen können – für Aluminium sind nichteisenhaltige Strahlmittel wie Korund oder Glasperlen zu bevorzugen. Gewindeöffnungen, Lager und Elektroanschlüsse sollten vor dem Strahlen abgedeckt oder demontiert werden. Diese Hinweise gelten als Erfahrungswerte; verbindliche Vorgaben entnehmen Sie den Datenblättern des Herstellers und des Beschichtungssystems.

Welche Sicherheitsvorschriften gelten beim LKW-Strahlen?

Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen sind beim gewerblichen Strahlen an Nutzfahrzeugen insbesondere TRGS 559 (Stäube beim Strahlen), DGUV-Regel 100-500 (Betreiben von Arbeitsmitteln) und DGUV-Information 209-053 zu beachten. Typische Schutzausrüstung: Strahlhelm mit externer Frischluftzufuhr, Schutzanzug mindestens Typ 5, Handschuhe EN 388, Sicherheitsschuhe S3, Gehörschutz. Strahlarbeiten sollten in zugelassenen Strahlkabinen oder Strahlräumen mit geeigneter Absaugung durchgeführt werden. Beim Strahlen von Fahrzeugen mit Altlack auf ggf. bleihaltigem Untergrund (Fahrzeuge vor 1990) sollten die aktuell geltenden zusätzlichen Schutzmaßnahmen nach TRGS 505 geprüft werden. Die verbindliche Beurteilung der Arbeitssicherheit im Einzelfall obliegt dem Betreiber und ggf. einer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Welche Monatsmengen sind für Speditionen und Werkstätten typisch?

Erfahrungswerte für regelmäßige Abnehmer: LKW-Werkstatt mit eigener Strahlkabine 500–2.000 kg pro Monat, Fuhrparkunternehmen mit eigener Aufarbeitung 1.000–4.000 kg pro Monat, Lohnstrahlbetrieb für Nutzfahrzeuge 2.000–8.000 kg pro Monat. Lieferung erfolgt im 25-kg-Sack per DHL versandkostenfrei innerhalb Deutschlands, Lieferzeit 2–5 Werktage ab Lager Prebitz, Bayern. Für regelmäßige Großabnahme nehmen wir Anfragen per E-Mail (info@kupferstrahl.de) entgegen. Keine Mindestbestellmenge, Bezahlung per PayPal oder Banküberweisung.

Was ist der Unterschied zwischen Kupferschlacke und Quarzsand beim LKW-Strahlen?

Kupferschlacke (Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3) enthält nach öffentlich zugänglichen Produktangaben unter ein Prozent freie Kieselsäure und gilt daher als silikosefrei im Sinne der TRGS 559. Quarzsand enthält dagegen typischerweise mehr als zehn Prozent freie Kieselsäure, was bei gewerblichen Strahlarbeiten in Deutschland arbeitsschutzrechtlich besondere Anforderungen auslöst. Kupferschlacke ist zudem scharfkantig (Härte 6–7 Mohs) und erzeugt erfahrungsgemäß ein effektives Ankerprofil für Korrosionsschutzsysteme. Kupferschlacke ist als Einwegstrahlmittel konzipiert. Die konkrete Eignung für den jeweiligen Einsatz sollte anhand der aktuell geltenden Vorschriften geprüft werden.

Wie gehe ich mit verbrauchtem Strahlmittel nach dem LKW-Strahlen um?

Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom gestrahlten Material, möglichen Beschichtungen, Verunreinigungen (z. B. Altlack, Rost, Öl) und den örtlichen Vorgaben ab. Rückstände aus Lack, Rost, Altbeschichtung oder Öl können die Einstufung des Abfalls beeinflussen. Bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Entsorgungsstelle, einem Entsorgungsfachbetrieb oder anhand offizieller Behördeninformationen. Diese Seite gibt keine Entsorgungsfreigabe und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.