Was ist Strahlgut?
Strahlgut ist die im Handwerk übliche Bezeichnung für Strahlmittel — körniges Material, das beim Druckluftstrahlen mit 5–8 bar auf die Werkstückoberfläche geschleudert wird, um Rost, Lack, Zunder oder Verschmutzungen abzutragen. Bei kupferstrahl.de ist dieses Strahlgut Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3: ein mineralisches Einweg-Strahlmittel aus der Kupferhüttenindustrie, das scharfkantig, silikosefrei (unter 1 % freie Kieselsäure) und normgerecht ist. Es eignet sich für Druckluftstrahlanlagen, Druckbehälter und Strahlkabinen gleichermaßen und erzielt in kurzer Zeit saubere, raue Oberflächen mit einem definierten Ankerprofil, das optimal für Beschichtungen, Grundierungen oder Lackierungen vorbereitet ist. Die Mohs-Härte beträgt 6–7, die Schüttdichte 1,6 Mg/m³, das spezifische Gewicht 2,9 g/cm³. Dank dieser Eigenschaften arbeitet das Strahlgut effizient und wirtschaftlich — typischer Verbrauch 4–7 kg/m² je nach Körnung und Untergrund. Erhältlich in 8 Körnungen von 0,1 bis 2,8 mm, versandkostenfrei per DHL, ohne Mindestbestellmenge.
Was ist der Unterschied zwischen Strahlgut und Strahlmittel?
Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Material. 'Strahlmittel' ist der technische Oberbegriff nach DIN-Normen und wird in der Industrie, in Ausschreibungen, in Leistungsverzeichnissen und in Sicherheitsdatenblättern verwendet — besonders im Stahlbau, bei der Berufsgenossenschaft und in technischen Dokumentationen. 'Strahlgut' ist der umgangssprachliche Begriff im Handwerk und in Werkstätten — Sie hören ihn häufig bei Karosseriebauern, Lackierern und Restauratoren. Weitere Synonyme sind Sandstrahlmittel, Strahlsand und Strahlschlacke. In der Praxis macht der Begriff keinen Unterschied: Unsere Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 ist sowohl als Strahlgut als auch als Strahlmittel erhältlich, in identischen 25 kg Säcken, zu identischem Pauschalpreis und in allen 8 Korngrößen von 0,1 bis 2,8 mm. Das Material ist silikosefrei (unter 1 % freie Kieselsäure), normgerecht und nach §16 GefStoffV als Quarzsand-Ersatz zugelassen. Für die Produktauswahl zählt allein die richtige Körnung, nicht der Name.
Welches Strahlgut für welchen Einsatz?
Die Wahl der Körnung richtet sich nach dem Werkstück, dem Ausgangsschaden und dem gewünschten Ergebnis. Für dünne Bleche unter 2 mm und Aluminium empfehlen sich feine Körnungen 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm — sie tragen präzise ab ohne Verformung oder Beulenbildung. Für Karosserie, Oldtimer und Felgen sind 0,2–0,8 mm ideal: ausreichend Abtragsleistung, schonend für das Blech, erzeugt ein feines Ankerprofil für Grundierungen. Für starken Rost an Stahlbau, Maschinen und Industriebauteilen eignen sich 0,2–1,4 mm und 0,5–1,4 mm — Sa 2,5 ist in einem Durchgang erreichbar. Beton, Fassaden und Naturstein werden mit groben Körnungen 0,5–2,0 mm oder 1,4–2,8 mm bearbeitet — aggressiver Abtrag, ideal für Sanierungsarbeiten. Im Zweifel empfehlen wir Körnung 0,2–0,8 mm als Allrounder für die meisten Werkstattaufgaben. Der empfohlene Arbeitsdruck liegt bei 6–8 bar, der typische Verbrauch bei 4–7 kg/m² je nach Körnung und Untergrund. Das Strahlgut ist normgerecht nach DIN EN ISO 11126-3 und silikosefrei nach TRGS 559. Bei Unsicherheit helfen wir gerne weiter: info@kupferstrahl.de.
Was kostet Strahlgut pro Sack?
21,49 € pro 25 kg Sack — dieser Pauschalpreis gilt für alle 8 Korngrößen von 0,1 bis 2,8 mm ohne Aufpreis. Der Versand per DHL ist innerhalb Deutschlands kostenlos, unabhängig von der Bestellmenge und unabhängig vom Lieferort — auch für Inseln und entlegene Regionen gilt kein Aufpreis. Es gibt keine Mindestbestellmenge: Sie können auch einen einzelnen Sack bestellen. Bezahlung per PayPal (sofortiger Versand nach Zahlungsbestätigung) oder Banküberweisung (Vorkasse, Versand nach Geldeingang). Lieferzeit 2–5 Werktage ab Lager Prebitz, Bayern. Bei größeren Abnahmemengen ab 10 Säcken oder regelmäßigem Bedarf kontaktieren Sie uns bitte direkt für ein individuelles Angebot: info@kupferstrahl.de. Der Preis versteht sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 %. Alle Angaben ohne versteckte Gebühren — was Sie im Shop sehen, zahlen Sie an der Kasse. Das Strahlgut ist silikosefrei nach TRGS 559, normgerecht nach DIN EN ISO 11126-3, Mohs-Härte 6–7, und nach §16 GefStoffV als Quarzsand-Ersatz zugelassen.
Wie schnell wird das Strahlgut geliefert?
Wir versenden Ihr Strahlgut per DHL aus Prebitz (Landkreis Bayreuth, Bayern) in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen nach Zahlungseingang. Die Lieferzeit bis zu Ihnen beträgt typischerweise 2–5 Werktage, je nach Standort in Deutschland — von der Nordseeküste bis in die Alpenregion, von der Oder bis zum Rhein. DHL liefert an Privatpersonen, Werkstätten, Gewerbebetriebe und auf Baustellen. Bei PayPal-Zahlung erfolgt die Versandfreigabe sofort nach Zahlungsbestätigung, oft noch am selben Werktag. Bei Banküberweisung beginnt die Bearbeitung nach Geldeingang auf unserem Konto (1–2 zusätzliche Bankarbeitstage Vorkasse). Eine Sendungsverfolgungsnummer erhalten Sie automatisch per E-Mail, sobald Ihr Paket abgeholt wurde. Bei Expresslieferung oder besonderen Anforderungen wenden Sie sich bitte direkt an uns unter info@kupferstrahl.de. Versand ausschließlich innerhalb Deutschlands. Das Strahlgut ist Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3, silikosefrei nach TRGS 559, Mohs-Härte 6–7, Schüttdichte 1,6 Mg/m³, keine Mindestbestellmenge.
Ist Strahlgut wiederverwendbar?
Kupfersilikatschlacke ist konstruktionsbedingt ein Einweg-Strahlmittel. In offenen Strahlanlagen und bei Freistrahlarbeiten bricht das scharfkantige Material beim ersten Aufprall auf das Werkstück überwiegend auf — eine sinnvolle Wiederverwendung ist hier technisch nicht möglich. In geschlossenen Strahlkabinen mit integrierter Recyclinganlage und Siebung sind 2–4 Durchgänge realistisch, bevor die Körnung zu fein wird und die Strahlleistung nachweislich nachlässt. Nach öffentlich zugänglichen Abfallinformationen gilt verbrauchtes Strahlgut häufig als mineralischer Abfall — die genaue Einstufung hängt von Verunreinigungen und lokalen Vorgaben ab. Die zuständige Abfallbehörde oder ein Entsorgungsfachbetrieb klärt den konkreten Weg. Wird auf schadstoffhaltigen Untergründen (z. B. Bleifarbe, Chromat) gestrahlt, kann das verbrauchte Material als gefährlicher Abfall einzustufen sein. Der günstige Pauschalpreis kompensiert den Einwegcharakter gegenüber teureren Mehrweg-Strahlmitteln wie Korund oder Stahlgrit. Das Strahlgut ist normgerecht nach DIN EN ISO 11126-3 und silikosefrei nach TRGS 559.
Welche Körnung für Strahlkabinen mit Umlaufsystem?
Für Strahlkabinen mit Umlaufsystem (Recyclinganlage mit Siebung) empfehlen wir Körnungen ≤ 0,5 mm — also 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm. Diese feinen Körnungen überstehen 2–4 Umläufe, bevor die Partikel zu fein werden und die Strahlleistung nachlässt. Gröbere Körnungen wie 0,2–0,8 mm oder 0,2–1,0 mm können in Umlaufsystemen eingesetzt werden, aber die Laufzeit ist kürzer und der Siebaustrag steigt. In Einwegkabinen (kein Umlauf) sind alle Körnungen bis 1,4 mm ohne Einschränkung geeignet — hier zählt nur der gewünschte Abtrag und das Ankerprofil. Bei Unsicherheit wenden Sie sich an uns: info@kupferstrahl.de.
Was ist der Unterschied zwischen Kupferschlacke und Schmelzkammerschlacke als Strahlgut?
Kupferschlacke (korrekt: Kupfersilikatschlacke) nach DIN EN ISO 11126-3 ist ein Nebenprodukt der Kupferhüttenprozesse. Schmelzkammerschlacke nach DIN EN ISO 11126-4 (Eisensilikatschlacke) entsteht hingegen bei der Verbrennung von Kohle in Schmelzkammerkesseln und hat eine andere chemische Zusammensetzung, eine höhere Dichte (ca. 3,5 g/cm³ vs. 2,9 g/cm³ unseres Produkts) und eine andere Mohs-Härte (7–8 vs. 6–7). Beide Produkte sind silikosefrei nach TRGS 559 und nach §16 GefStoffV als Quarzsand-Ersatz zugelassen. Das Strahlgut auf kupferstrahl.de ist ausschließlich Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 — kein ISO 11126-4 Produkt. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Produkt Ihre Ausschreibung oder Ihr Sicherheitsdatenblatt meint, helfen wir gerne weiter: info@kupferstrahl.de.
Welches Strahlgut eignet sich für Aluminiumfelgen und Aluminiumbauteile?
Für Aluminium empfehlen wir ausschließlich die feinsten Körnungen 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm. Aluminium ist weich und duktil — zu grobe Körnung oder zu hoher Druck erzeugen Verformungen, Beulen oder ungewollte Tiefenprofile. Mit 0,1–0,4 mm und einem Arbeitsdruck von 5–6 bar erzielen Sie saubere Sa 2,5 Oberflächen, ohne das Material zu beschädigen. Für dickwandige Aluminiumbauteile wie Motorblöcke oder Getriebebauteile ist 0,2–0,8 mm mit 5–6 bar vertretbar — aber nie höher. Felgen aus Leichtmetall (Aluminium-Guss, Aluminiumlegierung) sollten ausschließlich mit 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm behandelt werden. Weitere Details finden Sie auf unserer Seite Felgen strahlen.
Was bedeutet das Ankerprofil (Rz-Wert) nach dem Strahlen mit Kupferschlacke?
Das Ankerprofil beschreibt die Rauheit der gestrahlten Metalloberfläche, gemessen als Rz-Wert (mittlere Rautiefe) nach ISO 8503-1. Kupferschlacke erzeugt je nach Körnung ein Ankerprofil von Rz 20–70 µm: feine Körnungen (0,1–0,4 mm) liefern Rz 20–35 µm für dünne Grundierungen und Füller; mittlere Körnungen (0,2–0,8 mm) erreichen Rz 35–55 µm, ideal für Standard-Epoxidgrundierungen und Korrosionsschutzlacke; grobe Körnungen (0,5–2,0 mm) erzielen Rz 55–70 µm für Zinkstaubanstriche und Dickschichtlacke. Nach DIN EN ISO 8501-1 Sa 2,5 (nahezu metallisch rein) ist mit Kupferschlacke in einem Durchgang erreichbar, bei Sa 3 (metallisch rein, weißer Stahl) ist ein zweiter Durchgang oder eine feinere Körnung empfehlenswert.