Kupferschlacke ist ein mineralisches Einwegstrahlmittel aus der Kupferverhüttung, beschrieben nach DIN EN ISO 11126-3.
Strahlmittel kaufen Kupferschlacke 25 kg
Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 — silikosefrei, scharfkantig, 8 Körnungen für Metall, Beton und Industrie. 21,49 € / 25 kg Sack, DHL versandkostenfrei in ganz Deutschland.
Kupferschlacke als Strahlmittel auf einen Blick
Geeignet für Stahl, Beton, Stein, Rostentfernung, Entlackung und industrielle Oberflächenvorbereitung.
Nicht empfohlen für Aluminium, Edelstahl und Chrom, weil dort eisenfreie Strahlmittel die bessere Wahl sind.
Fein 0,1–0,5 mm für dünne Bleche, mittel 0,2–1,4 mm als Allrounder, grob 0,5–2,8 mm für Beton und Fassaden.
21,49 € pro 25 kg Sack, DHL versandkostenfrei in Deutschland, Bestellung direkt online mit PayPal oder Überweisung.
Freie Kieselsäure, Schüttdichte, chemische Zusammensetzung und weitere Werte stehen direkt im technischen Datenblatt.
Was ist Kupferschlacke als Strahlmittel?
Kupferschlacke ist ein mineralisches Einwegstrahlmittel aus der Kupferverhüttung. Es enthält weniger als 1 % freie kristalline Kieselsäure, wird nach DIN EN ISO 11126-3 beschrieben und gilt nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen als silikosefreier Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut. Angewendet wird es zur Oberflächenvorbereitung auf Stahl, Beton, Holz und Stein.
Kupferschlacke – auch als Kupfersilikatschlacke, Eisensilikatstrahlmittel oder Schmelzkammergranulat bekannt – entsteht als Nebenprodukt der Kupferverhüttung. Das scharfkantige Granulat hat eine Härte von Mohs 6–7 und erfüllt die Norm DIN EN ISO 11126-3.
- Härte
- Mohs 6–7
- Norm
- DIN EN ISO 11126-3
- Freie Kieselsäure
- < 1 %
- Schüttdichte
- 1,6 Mg/m³
- Körnungen
- 8 Varianten (0,1–2,8 mm)
- Verpackung
- 25 kg Sack
- Reinheitsgrad
- Sa 2,5 nach ISO 8501-1
Wo wird Strahlmittel eingesetzt?
8 Körnungen Kupferschlacke
8 Körnungen · 25 kg Sack · €21,49 (€0,86/kg)
Kupferschlacke – auch als Sandstrahlmittel, Strahlgut, Schmelzkammerschlacke oder Kupferhüttenschlacke bekannt – ist ein professionelles Einwegstrahlmittel für die Oberflächenvorbereitung. Als silikosefreies Strahlmittel eignet sich diese Schlacke besonders für Stahlbau, Karosserie, Beton und industrielle Anwendungen.
Kupferschlacke als Strahlgut online kaufen
Welches Strahlmittel ist das richtige?
Kupferschlacke im Überblick – Eigenschaften und typische Einsatzbereiche
| Strahlmittel | Härte (Mohs) | Wiederverwendbar | Typische Einsatzbereiche | Nicht geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Kupferschlacke | 6–7 | Nein (Einweg) | Stahl, Karosserie, Beton, Fassade, Schiff | Aluminium, Edelstahl |
| Edelkorund | 9 | Ja (mehrfach) | Feinbearbeitung, Medizintechnik, empfindliche Metalle | Großflächen (hoher Preis/kg) |
| Granatsand | 7–8 | Begrenzt | Naturstein, Klinker, Fassade | Hochabrasive Industrieanwendungen |
| Glasperlen | ca. 6 | Ja (mehrfach) | Aluminium, Edelstahl, Polieren | Schwere Entrostung, Beton |
Wieviel Strahlmittel brauche ich?
Richtwerte aus der Praxis – tatsächlicher Verbrauch hängt von Druck, Körnung und Untergrund ab
Für 1 m² Stahloberfläche (Sa 2,5 nach ISO 8501-1) werden typisch 15–25 kg Kupferschlacke benötigt.
| Projekt | Richtwert |
|---|---|
| Fahrradrahmen | 2–4 kg |
| Motorradteile (komplett) | 5–10 kg |
| PKW-Karosserie außen (pro m²) | ca. 4–8 kg/m² |
| PKW komplett (Karosserie + Bodengruppe) | 15–25 Säcke (375–625 kg) |
| Stahl Sa 2,5 (pro m²) | 15–25 kg/m² |
| Beton anrauen CSP 2–3 (pro m²) | 20–55 kg/m² |
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Geprüfte Qualität
Hochwertiges Schlacke-Granulat. Härte 6–7 Mohs, neutraler pH-Wert. 8 Körnungen für jeden Einsatz.
Kupfersilikatschlacke ist ein Nebenprodukt der industriellen Kupfergewinnung. Bei der Verhüttung entsteht eine mineralische Restmasse, die glasartig erstarrt und kantig bricht — mit einer Härte von Mohs 6–7. Die scharfkantige Form trägt Rost, Lack und Zunder von Metalloberflächen effizient ab. Sie enthält weniger als 1 % freie kristalline Kieselsäure — damit gilt sie nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen als silikosefrei und wird als anerkannter Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut eingesetzt.
Quarzsand enthält einen hohen Anteil freier kristalliner Kieselsäure. Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen — insbesondere TRGS 559 und §16 GefStoffV — ist der Einsatz quarzhaltigen Strahlguts beim offenen Druckluftstrahlen stark eingeschränkt bis faktisch ausgeschlossen, weil beim Strahlen Quarzfeinstaub entstehen kann, der zur unheilbaren Berufskrankheit Silikose führt. Kupfersilikatschlacke enthält weniger als 1 % freie kristalline Kieselsäure und wird nach DIN EN ISO 11126-3 als silikosefreier Ersatz beschrieben. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Faustregel: je dünner und empfindlicher das Material, desto feiner die Körnung. Für Karosserieblech und Oldtimer: 0,2–0,5 mm oder 0,2–0,8 mm. Für schwer verrostete Stahlteile: 0,5–1,4 mm. Für Beton und Schwerindustrie: 1,4–2,8 mm. Alle 8 Körnungen sind im 25-kg-Sack erhältlich.
Kupfersilikatschlacke enthält weniger als 1 % freie kristalline Kieselsäure — das ist der entscheidende Unterschied zu quarzhaltigem Strahlgut. Beim Strahlen entsteht jedoch Feinststaub, der nicht eingeatmet werden darf. Persönliche Schutzausrüstung ist erforderlich: Atemschutz (z. B. P3 oder Strahlhelm mit Frischluftzufuhr), Schutzbrille, Handschuhe, Schutzanzug. Bei Freiluftarbeiten ausreichend Abstand zu anderen Personen einhalten. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Nein. Kupfersilikatschlacke enthält Eisenoxidanteile. Auf Aluminium, Alu-Felgen und Edelstahl hinterlässt das Material Rostflecken, die sich nicht mehr entfernen lassen. Für Aluminium empfehlen sich Glasperlen als Strahlmittel.
Mindestanforderung: 270–400 Liter pro Minute Liefermenge bei 6 bar Arbeitsdruck. Wichtig: die auf der Verpackung angegebene Ansaugleistung ist nicht die Liefermenge bei Arbeitsdruck — bei 6 bar liegt die tatsächliche Liefermenge deutlich darunter. Für PKW-Karosserie werden 600–1.000 l/min empfohlen.
Für Standardarbeiten (Rost entfernen, Lackiervorbereitung auf Stahl): 5–7 bar. Für empfindliche Materialien (dünnes Karosserieblech, Holz): 2–4 bar. Für harte Untergründe (Beton, dicker Zunder): 6–8 bar. Immer niedrig beginnen und schrittweise erhöhen — das schont das Material und vermeidet Verzug auf dünnem Blech.
Ja — das ist entscheidend. Gestrahlter Stahl beginnt innerhalb von 2–8 Stunden zu rosten, bei hoher Luftfeuchtigkeit schneller. Die Grundierung muss am selben Tag aufgetragen werden, am besten innerhalb von 1–2 Stunden. Epoxy-Grundierungen bieten bewährten Schutz und haften optimal auf frisch gestrahltem Metall.
Kupfersilikatschlacke ist primär ein Einweg-Strahlmittel. Wenn das Material aufgefangen wird, lässt es sich 2–3 Mal einsetzen. Nach mehreren Durchgängen nimmt der Feinanteil stark zu — die Abrasivleistung sinkt und die Staubentwicklung steigt.
Eingeschränkt. Kupfersilikatschlacke erzeugt in geschlossenen Kabinen sehr viel Feinststaub, der den Kabinenfilter schnell belastet. Für gelegentliche Kleinteile ist eine Kabine nutzbar — der Filter muss nach jeder Sitzung gereinigt werden. Für größere Werkstücke ist Freistrahlen im Freien oder in einer gut belüfteten Garage praktikabler.
Feine Körnung (0,2–0,5 mm) erzeugt ein feineres Oberflächenprofil, ist schonender für dünnes Material und ideal für die Lackiervorbereitung. Grobe Körnung (0,5–1,4 mm oder 1,4–2,8 mm) trägt mehr Material ab und eignet sich für starken Rost, Zunder und harte Untergründe. Faustregel: je feiner die geplante Endbeschichtung, desto feiner die Körnung.
Mindestausrüstung: Atemschutzmaske P3, Vollsichtbrille, Handschuhe, Schutzanzug. Bei Freiluftarbeiten auf Windrichtung und Abstand zu Dritten achten. Für gewerblichen Einsatz gilt die DGUV-Regel 100-500 mit Frischluft-Strahlhelm nach DIN EN 271.
Private Hobbyarbeit ist in der Regel genehmigungsfrei. Das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) gilt jedoch: erhebliche Belästigungen durch Lärm oder Staub müssen vermieden werden. Gewerbliches Strahlen im Wohngebiet kann eine Genehmigung erfordern. Wir empfehlen, Nachbarn zu informieren und kommunale Lärmschutzzeiten einzuhalten.
Eine Venturi-Strahldüse hat eine sich verjüngende und dann wieder weitende Bohrung. Das Strahlmittel wird stärker beschleunigt — deutlich mehr Abtragsleistung bei gleichem Luftverbrauch. Für regelmäßigen Einsatz lohnt sich die Mehrinvestition. Empfohlene Düsenmaterialien: Borkarbid (lange Standzeit) oder Wolframkarbid.
Kupferschlacke ist ein Eisensilikatstrahlmittel (FeSiO₃), das als Nebenprodukt der Kupferverhüttung entsteht. Fachlich korrekte Bezeichnungen sind Eisensilikatstrahlmittel, Kupferhüttenschlacke oder Schmelzkammergranulat. Erhältlich in 8 Körnungen (0,1–0,4 mm bis 1,4–2,8 mm) als 25-kg-Sack.
Sa 2,5 steht für 'sehr gründlich gestrahlt' nach ISO 8501-1. Die Oberfläche ist frei von Öl, Fett, Schmutz, Rost und Beschichtungen. Kupfersilikatschlacke wird in der Praxis für Sa 2,5-Vorbereitung auf Stahl eingesetzt — das entspricht dem Industriestandard für Beschichtungsvorbereitung. Tatsächliche Ergebnisse hängen von Körnung, Druckluftleistung, Untergrund und Arbeitsweise ab. Sa 3 (metallisch blank) ist mit mehreren Durchgängen und grober Körnung erfahrungsgemäß erreichbar.
Für vollständige Fahrzeug-Restaurierungen, Schiffsprojekte oder große Stahlbau-Projekte ist ein Fachbetrieb oft effizienter. Profis arbeiten mit Hochleistungskompressoren ab 2.000 l/min und vollständiger PSA nach DGUV-Regel 100-500. Für typische Hobbyisten-Projekte — ein Fahrrad, einzelne Karosserieteile, Werkzeug — ist Selbststrahlen mit geeignetem Kompressor gut machbar.
Wir akzeptieren PayPal sowie Banküberweisung (Vorkasse). Nach Bestelleingang erhalten Sie eine Rechnung mit allen Zahlungsinformationen.
Aktuell liefern wir ausschließlich innerhalb Deutschlands. Eine Erweiterung auf weitere Länder ist in Planung.
Ganz einfach: Körnung im Produktkonfigurator wählen, Menge eingeben, Name und E-Mail-Adresse eintragen und auf 'Bestellung senden' klicken. Sie erhalten eine Bestätigung innerhalb von 24 Stunden mit einer Rechnung und allen Zahlungsinformationen. Nach Zahlungseingang liefern wir per DHL in 2–5 Werktagen.
Das hängt stark vom Projekt ab. Ein typischer Hobbyist mit Druckbehälterstrahler (ca. 600 l/min, 6 bar) verbraucht für eine Motorradkarosserie rund 5–10 kg. Ein Fahrradrahmen benötigt ca. 2–4 kg. Für ein ganzes Auto (Karosserie und Rahmen) werden rund 15–25 Säcke à 25 kg benötigt — also 375–625 kg.
Kupfersilikatschlacke muss trocken gelagert werden. Feuchtigkeit lässt das Granulat verklumpen und verstopft die Strahldüse. Originalverpackung dicht verschlossen, auf Paletten oder Regalen, nicht direkt auf dem Betonboden. Bei trockener Lagerung unbegrenzt haltbar.
Für Fahrradrahmen empfehlen wir 0,2–0,5 mm oder 0,2–0,8 mm. Der Rahmen besteht oft aus dünnwandigem Stahl (1–2 mm Wandstärke). Grobe Körnungen erzeugen zu viel Abtrag und können dünne Rohre beschädigen oder Verzug verursachen. Druck: 3–4 bar, Düsenabstand 20–30 cm.
Für Stahlfelgen: ja, Körnung 0,2–0,8 mm ist ideal. Für Alufelgen: nein. Kupfersilikatschlacke enthält Eisenoxid und hinterlässt auf Aluminium und Edelstahl nicht entfernbare Rostflecken. Für Alufelgen werden Glasperlen oder Edelkorund als Strahlmittel empfohlen.
'Sandstrahlen' ist der umgangssprachliche Begriff — 'Druckluftstrahlen' die korrekte Bezeichnung. Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen (TRGS 559, §16 GefStoffV) ist quarzhaltiges Strahlgut beim offenen Druckluftstrahlen stark eingeschränkt; Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 hat sich als anerkannter Ersatz etabliert. Das Verfahren ist identisch: Strahlmittel wird durch Druckluft auf die Oberfläche beschleunigt. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Beschichtungen, Verunreinigungen (z. B. Lack, Rost, Altbeschichtungen) und den örtlichen Vorgaben ab. Bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle, einem Entsorgungsfachbetrieb oder anhand offizieller Informationen. Diese Seite gibt keine Entsorgungsfreigabe und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
Nein. Strahlmittel kann jede Privatperson ohne Gewerbeanmeldung kaufen. Für den Eigengebrauch (Hobbyisten, Oldtimerrestaurierung, Heimwerker) ist kein Nachweis erforderlich. Gewerbliche Abnehmer können auf Wunsch eine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis erhalten — bitte bei der Bestellung angeben.
Nach Zahlungseingang beträgt die Lieferzeit in der Regel 2–5 Werktage. Wir versenden werktags so schnell wie möglich per DHL. Bei Banküberweisung beginnt die Lieferfrist nach Zahlungseingang.
Ja, aber nur bedingt. Für Holz empfehlen wir ausschließlich die feinste Körnung 0,1–0,4 mm bei niedrigem Druck (1,5–3 bar). Damit lassen sich alte Lacke und Vergrauungen entfernen, ohne die Holzfasern zu beschädigen. Grobe Körnungen reißen das Holz auf und zerstören die Oberfläche. Nach dem Strahlen muss das Holz sofort geschliffen und versiegelt werden.
Silikosefrei bedeutet nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen, dass das Strahlmittel weniger als 1 % freie kristalline Kieselsäure enthält. Quarzsand enthält typischerweise einen sehr hohen Anteil davon — der beim Strahlen entstehende Feinstaub kann zur unheilbaren Berufskrankheit Silikose führen. Kupfersilikatschlacke wird nach TRGS 559 als silikosefrei beschrieben und gilt als anerkannter Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut beim offenen Druckluftstrahlen. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Bei Bestellungen ab 10 Säcken oder für regelmäßige Abnahmen wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an [email protected] oder per Telefon. Wir erstellen gerne ein individuelles Angebot für gewerbliche Kunden und Werkstätten.
Diese Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet. 'Strahlmittel' ist der Oberbegriff – er umfasst alle Materialien, die beim Sandstrahlen eingesetzt werden. 'Strahlgut' und 'Strahlsand' sind umgangssprachliche Bezeichnungen. 'Strahlschlacke' bezeichnet speziell Strahlmittel aus industriellen Schlacken – wie Kupfersilikatschlacke. Der Begriff 'Sandstrahlen' stammt aus einer Zeit, als echter Sand eingesetzt wurde – heute ist quarzhaltiges Strahlgut beim offenen Druckluftstrahlen nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen stark eingeschränkt; Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 zählt zu den anerkannten silikosefreien Materialien.
Richtwerte aus der Praxis: für Sa 2,5 (sehr gründlich gestrahlt) auf normalem Walzstahl rund 15–25 kg pro m². Bei stark verrostetem oder verzunderten Stahl steigt der Verbrauch auf 25–40 kg pro m². Der tatsächliche Verbrauch hängt von Druck, Düse, Strahlmittelaustritt, Strahlabstand und Beschaffenheit der Oberfläche ab und kann im Einzelfall deutlich abweichen.
Richtwerte: für leichtes Anrauen (CSP 2 nach ICRI) etwa 20–35 kg pro m², für stärkere Strukturierung (CSP 3) 35–55 kg pro m². Beton ist deutlich saugfähiger als Stahl, der Verbrauch hängt stark von Festigkeitsklasse, Karbonatisierung und Anteil von Beschichtungen oder Putz ab.
Richtwerte aus der Praxis: bei rund 50 % Luftfeuchte und 20 °C kann frisch gestrahlter Stahl nach etwa 2–4 Stunden beginnen zu reoxidieren (Flugrost), bei höherer Luftfeuchte oder im Außenbereich teils deutlich früher. Empfohlen wird daher, die Grundierung möglichst noch am selben Tag, idealerweise innerhalb von 1–2 Stunden, aufzubringen. Tatsächliche Werte hängen von Klima, Untergrund und Beschichtungssystem ab.
In der Praxis wird mit Körnung 0,2–0,8 mm häufig ein Rauheitsprofil im Bereich Rz 40–60 µm erreicht — ein Bereich, der für viele 2K-Epoxid-Grundierungen als geeignet gilt. Gröbere Körnungen (0,5–1,4 mm) liefern erfahrungsgemäß Rz 60–90 µm und werden oft für dickschichtige Industriebeschichtungen eingesetzt. Alle Werte sind Richtwerte.
Erfahrungsgemäß lässt sich mit feiner Körnung (0,1–0,4 mm) bei niedrigem Druck ein Profil im Bereich CSP 2 (leicht angeraut) anstreben. Standard-Körnungen 0,5–1,4 mm und 0,5–2,0 mm liegen in der Praxis häufig bei CSP 3–4 und werden oft für 2K-Epoxid- und PU-Bodensysteme verwendet. Die tatsächlich erreichte Stufe ist vor Beschichtungsauftrag mit ICRI-Vergleichsmustern zu prüfen.
Nein. Kupfersilikatschlacke enthält Eisenoxidanteile, die auf Edelstahl Eisenkontaminationen hinterlassen und dort später zu Flugrost führen können. Für Edelstahl sind nichteisenhaltige Strahlmittel wie Glasperlen, Edelkorund oder spezielle Edelstahl-Mikrostrahlmittel die fachgerechte Wahl.
Für Naturstein wie Sandstein, Granit oder Marmor empfehlen sich erfahrungsgemäß nur die feinsten Körnungen 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm bei niedrigem Druck (Richtwert 2–3 bar). Gröbere Körnungen können Steinoberflächen ausbrechen oder beschädigen. Eignung für den konkreten Stein im Einzelfall mit einem Probefeld prüfen.
Bewährter Richtwert: 15–30 cm Abstand der Strahldüse zur Oberfläche. Bei dünnem Karosserieblech eher 25–30 cm und niedrigerer Druck. Bei Beton und schwerem Stahl werden in der Praxis oft 15–20 cm bei höherem Druck eingesetzt. Strahlwinkel typisch 45–80°, frontale 90°-Anwendung auf dünne Bleche wird in der Regel vermieden.
Für Hobbyeinsatz reichen häufig Keramikdüsen mit einer typischen Standzeit von etwa 8–20 Stunden mit Schlacke. Für regelmäßigen Einsatz werden oft Wolframkarbid (ca. 50–150 Stunden) oder Borkarbid (ca. 300–700 Stunden) verwendet. Borkarbid kann bei harten Strahlschlacken wirtschaftlich vorteilhaft sein. Tatsächliche Standzeiten hängen von Düsendurchmesser, Druck und Mediendurchsatz ab.
Drei häufig genannte Hebel: feine Körnung wählen (0,2–0,5 mm oder 0,2–0,8 mm), Druck reduzieren (Richtwert 2–4 bar) und Düsenabstand vergrößern (Richtwert 25–30 cm). Zusätzlich nicht punktuell verharren, sondern in gleichmäßigen Bahnen über das Blech führen, bei großen Flächen abschnittsweise arbeiten und das Blech zwischendurch abkühlen lassen.
Richtwert für eine PKW-Komplettrestaurierung (Karosserie außen, Türen, Hauben, Bodengruppe, Radläufe): rund 15–25 Säcke à 25 kg, also 375–625 kg. Oldtimer mit starkem Rost können deutlich mehr verbrauchen. Für reine Karosserie-Außenhaut ohne Bodengruppe genügen oft 8–12 Säcke. Wir empfehlen, mit etwas Reserve zu bestellen.
Im Shop können bis zu 20 Säcke (500 kg) direkt bestellt werden. Für größere Mengen — Paletten ab 1.000 kg, mehrere Paletten oder Jahresabnahmen — bitte per E-Mail oder Telefon anfragen. Wir erstellen ein individuelles Angebot mit Spediteurversand statt Paketdienst.
Versand erfolgt per DHL als Standardpaket. Jeder Sack ist als Einzelpaket adressiert. Ab 5 Säcken empfehlen wir Annahme an einem Ort mit Sackkarre oder Hubwagen. Die übliche Lieferzeit innerhalb Deutschlands beträgt 2–5 Werktage nach Zahlungseingang; in Einzelfällen kann die Lieferung länger dauern.
Ja. Alle Preise auf kupferstrahl.de enthalten die in Deutschland gültige Mehrwertsteuer von 19 %. Auf der Rechnung ist die MwSt separat ausgewiesen, sodass gewerbliche Kunden sie als Vorsteuer geltend machen können. Versand innerhalb Deutschlands ist kostenfrei.
Eingesetztes Strahlmittel zerfällt teilweise zu Feinstaub. Praxiswert: Volumen der Rückstände entspricht etwa 100–110 % des eingesetzten Materials, bei stark belasteten Oberflächen mit abgetragenem Lack oder Rost auch mehr. Sammlung in einem dichten Behälter empfohlen. Die Entsorgung hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Verunreinigungen (Lack, Rost, Altbeschichtungen) und den örtlichen Vorgaben ab — bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle oder einem Entsorgungsfachbetrieb.
Nur bedingt. Kupfersilikatschlacke ist überwiegend nicht magnetisch — der Eisenanteil liegt im Silikat gebunden vor. Ein starker Neodym-Magnet zieht jedoch die abgestrahlten Eisen- und Stahlpartikel aus den Rückständen. Für die Trennung von Strahlmittel und Metallabrieb ist das praktisch; das Restmaterial bleibt unmagnetisches Granulat.
Für gewerbliche Strahlarbeiten in Deutschland sind insbesondere TRGS 559 (Mineralischer Staub), DGUV-Regel 100-500 (Betreiben von Arbeitsmitteln, Kapitel 2.24 Strahlarbeiten) sowie GefStoffV einschlägig. Sie regeln Strahlmittelauswahl, Schutzausrüstung, Frischluftversorgung im Strahlhelm und Staubabsaugung. Die Texte sind über die BAuA und DGUV öffentlich einsehbar.
Kupfersilikatschlacke (Eisensilikat) hat Härte 6–7 Mohs und ist ein scharfkantiges Einwegstrahlmittel. Edelkorund (Härte 9 Mohs) ist härter und mehrfach verwendbar, aber teurer pro kg. Granatsand (Härte 7,5 Mohs) ist ähnlich abrasiv, oft etwas höher im Preis. Glasperlen (rund, Härte 6) hinterlassen kein Profil und werden zum Polieren genutzt. Welches Material passt, hängt vom Untergrund, Zielprofil und Budget ab.





