Für offenes Druckluftstrahlen auf widerstandsfähigen Materialien ist Kupfersilikatschlacke die wirtschaftliche Standardwahl.
Strahlmittel – Arten, Eigenschaften und die richtige Wahl
Strahlmittel ist ein körniges Granulat zum Druckluftstrahlen — zum Abtragen von Rost, Zunder, Lack und Beschichtungen auf Metall, Beton und Holz. Für offenes Strahlen auf Stahl empfiehlt sich Kupfersilikatschlacke: silikosefrei nach TRGS 559, normgerecht nach DIN EN ISO 11126-3, in 8 Körnungen 0,1–2,8 mm, 25 kg Sack ab 21,49 € mit DHL gratis.
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Hier sind eisenfreie Strahlmittel meist die bessere Wahl, wenn Sichtqualität und Kontaminationsfreiheit wichtig sind.
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0,5–1,4 mm
Für Stahlbau, starken Rost und Sa 2,5 in einem Durchgang. Die meistverkaufte Körnung für offenes Druckluftstrahlen.
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Physikalische Eigenschaften
Chemische Zusammensetzung
Einsatzgebiete
- Entrosten von Stahl und Gussteilen
- Entlacken von Karosserien
- Beton- und Fassadenreinigung
- Graffiti-Entfernung
- Vorbehandlung für Korrosionsschutz
Vorteile Kupfersilikatschlacke
- Silikosefrei nach TRGS 559
- DIN EN ISO 11126-3 normgerecht
- 8 Körnungen 0,1–2,8 mm
- DHL versandkostenfrei
- Kein Mindestbestellwert
Was ist Strahlmittel?
Strahlmittel (auch Strahlgut, Sandstrahlmittel) ist ein scharfkantiges Granulat aus mineralischen, metallischen, künstlichen oder organischen Werkstoffen. Beim Strahlen wird es mit Druckluft (üblich 5–8 bar) durch eine Düse auf die Werkstückoberfläche geschleudert — die auftreffenden Körner tragen Rost, Zunder, Lack und Beschichtungen ab und erzeugen gleichzeitig ein Ankerprofil (Rautiefe Ra), das neue Korrosionsschutzfarben besser haften lässt. Je nach Korngröße, Härte und Kornform ergibt sich ein definiertes Strahlbild: von feiner Glättung bei weichen Körnern bis zum groben Materialabtrag bei harten, scharfkantigen Granulaten. Typische Anwendungen: Entrosten von Stahl und Gussteilen, Entlacken von Karosserien und Felgen, Reinigen von Beton- und Fassadenflächen sowie Graffiti-Entfernung.
Arten von Strahlmitteln im Vergleich
Nicht jedes Strahlmittel eignet sich für jeden Einsatz. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Typen, ihre Härte, Wiederverwendbarkeit und typische Normierung:
Körnung und Verbrauch — die richtige Wahl
Die passende Körnung richtet sich nach Untergrundmaterial, gewünschtem Reinheitsgrad und verfügbarem Druckluftdruck. Als Faustregel gilt: im Zweifel eine Nummer feiner wählen, um Blechverformung und überhöhten Verbrauch zu vermeiden.
Alle aufgeführten Körnungen — 0,1–0,4 / 0,2–0,5 / 0,2–0,8 / 0,2–1,0 / 0,2–1,4 / 0,5–1,4 / 0,5–2,0 / 1,4–2,8 mm — sind auf kupferstrahl.de zum selben Pauschalpreis 21,49 € pro 25 kg erhältlich, DHL versandkostenfrei.
Quarzsand beim Strahlen — nach Arbeitsschutzvorgaben stark eingeschränkt
Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen — insbesondere § 16 GefStoffV und TRGS 559 — ist das offene Druckluftstrahlen mit Quarzsand, der mehr als 2 % freie kristalline Kieselsäure enthält, stark eingeschränkt bis faktisch ausgeschlossen. Der Grund: lungengängiger Quarzfeinstaub kann Silikose (Berufskrankheit BK 4101) auslösen — eine unheilbare, fortschreitende Lungenkrankheit.
Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 559 nennt Kupfersilikatschlacke als anerkannten silikosefreien Ersatz, da der Anteil freier kristalliner Kieselsäure unter 1 % liegt. Das Siliziumdioxid ist überwiegend in amorpher, chemisch gebundener Form enthalten.
Wichtig: Auch mit silikosefreiem Strahlmittel ist persönliche Schutzausrüstung erforderlich — mindestens FFP3-Atemmaske oder Strahlhelm mit Frischluftzufuhr, Schutzkleidung und Schutzhandschuhe. Arbeitgeber sollten Beschäftigte gemäß TRGS 559 unterweisen. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Reinheitsgrad Sa — DIN EN ISO 8501-1
Vor dem Auftragen von Korrosionsschutz muss die Stahloberfläche einen definierten Reinheitsgrad erreichen. Die Norm DIN EN ISO 8501-1 legt vier Strahlreinheitsgrade fest:
Kupferschlacke 0,5–1,4 mm wird bei 6–8 bar in der Praxis für Sa 2,5-Vorbereitung auf unlegiertem Stahl eingesetzt — dem Standardreinheitsgrad für Industriebeschichtungen und Stahlbaukonstruktionen. Tatsächliche Ergebnisse hängen von Körnung, Druckluftleistung, Untergrund und Arbeitsweise ab.
Einweg oder Mehrweg?
Einweg (mineralisch, z. B. Kupfersilikatschlacke): kein Recyclingsystem, keine geschlossene Kabine notwendig — ideal für offenes Strahlen in der Werkstatt, auf dem Hof oder auf Baustellen. Wirtschaftlich bei kleineren bis mittleren Flächen.
Mehrweg (metallisch, z. B. Stahlgrit): erfordert geschlossene Strahlkabine mit Separator und Rückförderanlage — hohe Investition, aber geringerer laufender Materialverbrauch. Wirtschaftlich erst ab sehr großen Flächen oder Dauerbetrieb in Industriestrahlkabinen.
Für Werkstatt, KFZ-Restaurierung, Felgen, Rahmen und kleinere Stahlbauteile ist Kupfersilikatschlacke als Einwegmittel die wirtschaftlichste Wahl — kein Recyclingaufwand, sofort einsatzbereit.
Entsorgung von Strahlmitteln
Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Beschichtungen, Verunreinigungen (z. B. Lack, Rost, Altbeschichtungen) und den örtlichen Vorgaben ab. Bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle, einem Entsorgungsfachbetrieb oder anhand offizieller Informationen.
Hinweis: Bei Strahlarbeiten auf Flächen mit Bleianstrich, Chromat oder anderen Schadstoff-haltigen Altbeschichtungen kann das verbrauchte Strahlmittel als kontaminiert eingestuft werden — die Beurteilung sollte vorab mit einem Entsorgungsfachbetrieb erfolgen.
Diese Seite gibt keine Entsorgungsfreigabe und ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Technische Eckdaten Kupfersilikatschlacke
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Häufige Fragen zu Strahlmitteln
Was ist Strahlmittel?
Strahlmittel (auch: Strahlgut, Sandstrahlmittel) ist ein körniges Granulat, das beim Druckluftstrahlen mit 5–8 bar durch eine Düse auf Oberflächen geschleudert wird, um Rost, Zunder, Lack oder Beschichtungen abzutragen und ein Ankerprofil für Neubeschichtungen zu erzeugen. Typische Strahlmittel: Kupfersilikatschlacke, Korund, Glasperlen, Stahlgrit, Granat. Auf kupferstrahl.de erhalten Sie silikosefreie Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 in 8 Korngrößen — Pauschalpreis 21,49 €/25 kg, DHL versandkostenfrei. Das Material entsteht als Nebenprodukt der Kupferverhüttung: Flüssige Schlacke wird in Wasser abgeschreckt und zerfällt dabei zu scharfkantigem Granulat. Die Schüttdichte beträgt 1,6 Mg/m³, die Mohs-Härte liegt bei 6–7. Der Anteil freier kristalliner Kieselsäure liegt unter 1 % — damit gilt Kupfersilikatschlacke nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen (TRGS 559, §16 GefStoffV) als silikosefrei und als anerkannter Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut. Quarzsand mit über 2 % freier Kieselsäure ist beim Druckluftstrahlen nach den genannten Vorgaben stark eingeschränkt. Auf kupferstrahl.de bestellen Sie ohne Mindestmenge, per PayPal oder Banküberweisung, Lieferzeit 2–5 Werktage. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Welche Arten von Strahlmittel gibt es?
Mineralische Strahlmittel (Kupfersilikatschlacke, Granat, Olivin) sind Einweg-Strahlmittel für offenes Druckluftstrahlen — silikosefrei, scharfkantig, hohe Abtragsleistung. Metallische Strahlmittel (Stahlgrit, Stahlguss, Drahtkorn) sind wiederverwendbar in geschlossenen Anlagen, haben eine Mohs-Härte von rund 7 und sind besonders für Industriestrahlkabinen mit Recycling geeignet. Künstliche Strahlmittel (Korund mit Mohs 9, Siliziumkarbid, Glasperlen) eignen sich für Feinststrahlen, Edelstahl und Präzisionsanwendungen. Organische Strahlmittel (Walnussschalen, Maisgranulat, Sodastrahlmittel) schonen empfindliche Untergründe ohne Metallabtrag. Für offenes Strahlen auf Stahl, Beton und Karosserieteilen ist Kupfersilikatschlacke die verbreitetste und wirtschaftlichste Wahl — nach DIN EN ISO 11126-3 beschrieben, nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen (TRGS 559, §16 GefStoffV) als silikosefreier Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut anerkannt. Mohs-Härte 6–7, Schüttdichte 1,6 Mg/m³, Schmelzpunkt 1460 °C. Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom Untergrund, möglichen Verunreinigungen und den örtlichen Vorgaben ab und ist im Einzelfall mit der zuständigen Stelle oder einem Entsorgungsfachbetrieb zu klären. Auf kupferstrahl.de erhalten Sie Kupfersilikatschlacke in 8 Korngrößen von 0,1 bis 2,8 mm, versandkostenfrei per DHL, Lieferzeit 2–5 Werktage in ganz Deutschland.
Was ist der Unterschied zwischen Strahlgut und Strahlmittel?
Beide Begriffe werden synonym verwendet und bezeichnen dasselbe Material. "Strahlmittel" ist der technische Oberbegriff nach DIN-Norm und wird in Ausschreibungen, Sicherheitsdatenblättern und technischen Dokumentationen verwendet. "Strahlgut" ist die im Handwerk und in Kfz-Werkstätten geläufigere Bezeichnung — Sie hören ihn bei Karosseriebauern, Lackierern und Restauratoren. Weitere Synonyme: Sandstrahlmittel, Strahlschlacke, Strahlsand (wobei echter Quarzsand nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen — §16 GefStoffV, TRGS 559 — beim offenen Druckluftstrahlen stark eingeschränkt ist). Auf kupferstrahl.de heißt das Produkt technisch korrekt Kupfersilikatschlacke — ein mineralisches Einweg-Strahlmittel nach DIN EN ISO 11126-3, hergestellt als Nebenprodukt der Kupferverhüttung. Es ist in 8 Korngrößen von 0,1 bis 2,8 mm erhältlich, hat eine Mohs-Härte von 6–7 und enthält unter 1 % freie kristalline Kieselsäure und gilt damit nach den genannten Vorgaben als silikosefrei und als anerkannter Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut. Schüttdichte 1,6 Mg/m³, Schmelzpunkt 1460 °C. Bestellung ohne Mindestmenge möglich, per PayPal oder Banküberweisung, DHL versandkostenfrei, Lieferzeit 2–5 Werktage.
Welche Korngröße ist die richtige?
Die Wahl hängt vom Material und dem gewünschten Ergebnis ab. 0,1–0,4 mm und 0,2–0,5 mm: dünne Bleche unter 2 mm, Aluminium, Zinkoberflächen — feines Strahlen ohne Verformung und ohne Beulen im Blech. 0,2–0,8 mm: Karosserie, Oldtimer, Felgen, Fahrradrahmen — die vielseitigste Körnung für die meisten Werkstattaufgaben. 0,2–1,4 mm und 0,5–1,4 mm: Stahlbau, Maschinen, starker Rost — Sa 2,5 in einem Durchgang erreichbar, hoher Flächendurchsatz. 0,5–2,0 mm und 1,4–2,8 mm: Beton, Fassaden, Naturstein, schwere Korrosionsschäden und Graffiti-Entfernung. Als Faustregel gilt: Im Zweifel lieber eine Nummer feiner wählen — zu grobes Korn kann dünnes Blech verformen und verursacht unnötig hohen Verbrauch. Bei Stahlbau mit Sa 2,5-Anforderung und Beschichtungen auf Beton eignen sich mittlere bis grobe Körnungen. Empfohlener Arbeitsdruck 6–8 bar, typischer Verbrauch 4–7 kg/m² je nach Körnung und Untergrundmaterial. Alle 8 Körnungen auf kupferstrahl.de zum selben Pauschalpreis erhältlich.
Was kostet Strahlmittel?
Pauschalpreis 21,49 € pro 25 kg Sack (0,86 €/kg, inkl. 19 % MwSt.) — derselbe Preis für alle 8 Korngrößen, kein Mindestbestellwert. DHL-Versand innerhalb Deutschlands vollständig im Preis enthalten — keine versteckten Versandkosten, kein Aufpreis für ländliche Gebiete oder Inseln. Bezahlung per PayPal (sofortiger Versand nach Zahlungsbestätigung) oder Banküberweisung (Vorkasse). Lieferzeit 2–5 Werktage ab Lager Prebitz, Bayern. Bei PayPal-Zahlung erfolgt die Versandfreigabe automatisch nach Zahlungsbestätigung, oft noch am selben Werktag. Nach dem Versand erhalten Sie eine DHL-Sendungsverfolgungsnummer per E-Mail. Das Strahlmittel ist normgerecht nach DIN EN ISO 11126-3, silikosefrei nach TRGS 559, Mohs-Härte 6–7, Schüttdichte 1,6 Mg/m³, Schmelzpunkt 1460 °C — nach §16 GefStoffV als Quarzsand-Ersatz zugelassen. Kein Mindestbestellwert: auch ein einzelner Sack wird versandkostenfrei geliefert. Bei größeren Abnahmemengen oder regelmäßigem Bedarf nehmen Sie bitte Kontakt auf: info@kupferstrahl.de. Eugenia Birkle, Händlerin, betreibt kupferstrahl.de seit 2022 aus Bayreuth.
Ist Strahlmittel aus Kupferschlacke silikosefrei?
Ja. Der Anteil freier kristalliner Kieselsäure liegt unter 1 % — damit gilt Kupfersilikatschlacke nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen (TRGS 559, §16 GefStoffV) als silikosefrei und als anerkannter Ersatz für quarzhaltiges Strahlgut. Quarzsand mit über 2 % freier Kieselsäure ist beim offenen Druckluftstrahlen nach den genannten Vorgaben stark eingeschränkt, weil lungengängiger Quarzfeinstaub die Berufskrankheit Silikose (BK 4101) auslösen kann. Silikose ist eine unheilbare Lungenkrankheit, die durch anhaltende Einatmung von kristallinem Quarzstaub entsteht. Kupfersilikatschlacke enthält Siliziumdioxid überwiegend in chemisch gebundener, amorpher Form. Persönliche Schutzausrüstung ist erforderlich: Atemschutz FFP3 oder Strahlhelm mit Frischluftzufuhr, Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Absauganlage. Arbeitgeber sollten eine Betriebsanweisung erstellen und Mitarbeiter gemäß TRGS 559 unterweisen. Das Sicherheitsdatenblatt nach REACH-Verordnung steht auf kupferstrahl.de kostenlos zum Download bereit. Das technische Datenblatt (DIN EN ISO 11126-3) mit Korngrößenverteilung, chemischer Zusammensetzung (SiO₂ 30–41 %) und Schüttdichte ist ebenfalls verfügbar. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Kann man Kupfersilikatschlacke wiederverwenden?
Nein. Kupfersilikatschlacke ist ein Einweg-Strahlmittel — nach dem Strahlvorgang ist das Granulat durch Aufprall zu feinem Staub zersetzt und kann nicht mehr eingesetzt werden. Für Recycling-Betrieb eignen sich metallische Strahlmittel (Stahlgrit, Drahtkorn) in geschlossenen Kreislaufanlagen. Kupferschlacke ist für offenes Druckluftstrahlen ohne Recyclingsystem vorgesehen — wirtschaftlich bei kleineren Flächen, Werkstatt- und Einzelanwendungen.
Welchen Kompressor brauche ich zum Strahlen?
Für Druckluftstrahlen benötigen Sie einen Kompressor mit einem Arbeitsdruck von 5–8 bar und einem Luftvolumen von mindestens 200 Liter pro Minute (bei kleineren Düsen Ø 5–6 mm) bis 800+ l/min für größere Düsen. Der Kompressor muss den Druck kontinuierlich halten — Spezialkompressoren mit Druckbehälter (50–300 Liter) sind für Sandstrahlung besser geeignet als einfache Heimwerker-Kompressoren. Für gelegentliche Werkstattanwendungen (Felgen, Karosserieteile) genügt ein Kompressor mit 50 l Kessel und ≥ 8 bar Betriebsdruck.
Was bedeutet Sa 2,5?
Sa 2,5 (Sehr gründliches Strahlen) ist ein Reinheitsgrad nach DIN EN ISO 8501-1 für strahlgereinigte Stahloberflächen. Bei Sa 2,5 sind mindestens 96 % der Oberfläche frei von Zunder, Rost und Fremdstoffen — sichtbare Verunreinigungen sind nur noch als leichte Flecken erkennbar. Sa 2,5 ist der Standardreinheitsgrad für Industriebeschichtungen, Stahlbaukonstruktionen, Brücken und Seeschiffe und wird in Ausschreibungen als Mindestanforderung vor dem Auftragen von Korrosionsschutzfarben vorgeschrieben. Mit Kupfersilikatschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar wird Sa 2,5 auf unlegiertem Stahl in einem Durchgang erreicht.
Wie viel Strahlmittel pro m² brauche ich?
Der Verbrauch hängt von Körnung, Arbeitsdruck und Untergrund ab. Richtwerte für Kupfersilikatschlacke: Karosserie/dünne Bleche: 4–5 kg/m² (0,2–0,5 mm, 3–5 bar); Oldtimer/Rahmen: 5–7 kg/m² (0,2–0,8 mm, 4–6 bar); Stahlbau/schwerer Rost: 6–8 kg/m² (0,5–1,4 mm, 6–8 bar); Beton/Fassade: 8–12 kg/m² (1,4–2,8 mm, 6–8 bar). Diese Werte gelten für einfachen Durchgang — stark korrodierte oder mehrfach beschichtete Flächen können einen zweiten Durchgang erfordern. Auf kupferstrahl.de erhalten Sie alle 8 Körnungen zum Pauschalpreis 21,49 € / 25 kg.
Wie entsorge ich gebrauchtes Strahlmittel?
Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Beschichtungen, Verunreinigungen (z. B. Lack, Rost, Schwermetalle aus Bleianstrich oder Chromat) und den örtlichen Vorgaben ab. Bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle, einem Entsorgungsfachbetrieb oder anhand offizieller Informationen. Tragen Sie bei Entsorgungsarbeiten Schutzhandschuhe und FFP3-Atemschutz. Diese Seite gibt keine Entsorgungsfreigabe und ersetzt keine Einzelfallprüfung.
Ist Kupfersilikatschlacke für Aluminium geeignet?
Ja, mit Einschränkungen. Für Aluminium eignet sich ausschließlich die feinste Körnung 0,1–0,4 mm bei maximal 2–4 bar Arbeitsdruck. Zu grobe Körnung oder zu hoher Druck verformt dünne Aluminiumbleche und hinterlässt unerwünschte Strahlspuren. Besser geeignet für Aluminium sind Glasperlen (schonendes Verdichten ohne Materialabtrag) oder Korund (präzises Strahlen ohne Eisenkontamination). Kupferschlacke kann Eisenoxide auf der Aluminiumoberfläche hinterlassen, was bei Sichtteilen unerwünscht ist. Für Automobilkarosserie aus Aluminium und Leichtmetallbauteile empfehlen wir Glasperlen oder Korund beim Fachbetrieb.