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Rost entfernen durch Strahlen

Druckluftstrahlen gilt als eine der wirksamsten Methoden, Rost, Zunder und Korrosionsschichten vom Stahl abzutragen. Mit Kupfersilikatschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar ist der Reinheitsgrad Sa 2,5 nach DIN EN ISO 8501-1 typischerweise in einem Arbeitsgang erreichbar.

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Rost entfernen durch Strahlen mit Kupferschlacke
Empfohlene Körnung

0,5–1,4 mm

Für normalen Rost auf Konstruktionsstahl. Sa 2,5 nach DIN EN ISO 8501-1 typischerweise in einem Arbeitsgang erreichbar. Für Karosserie 0,2–0,8 mm, für schweren Lochfraß 0,5–2,0 mm.

Zur Detailseite Körnung 0,5–1,4 mm

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Strahlmittel Kupferschlacke im 25-kg-Sack für Sandstrahlen

Alle Körnungen

0,1 – 0,4 mm
0,2 – 0,5 mm
0,2 – 0,8 mm
0,2 – 1,0 mm
0,2 – 1,4 mm
0,5 – 1,4 mm
0,5 – 2,0 mm
1,4 – 2,8 mm

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Physikalische Eigenschaften

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral

Chemische Zusammensetzung

SiO₂ 30 – 41 %
CaO 24,2 – 26,2 %
Al₂O₃ 11,5 – 12,6 %
MgO 6,07 – 10,4 %
FeO 4,6 – 9,02 %
PbO 0,5 – 1,00 %
Technisches Datenblatt als PDF

Einsatzgebiete

  • Stahl und Konstruktionsteile entrosten
  • Vorbereitung für Zinkprimer und 2K-EP-Beschichtung
  • Oldtimer-Karosserie und Rahmenteile
  • Schweißnähte und Poren zugänglich machen
  • Lochfraß und tief eingedrungene Korrosion

Vorteile auf einen Blick

  • Poren, Ecken, Schweißnähte gleichmäßig erfasst
  • Ankerprofil Rz 40–70 µm für optimale Haftung
  • Silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3
  • Sa 2,5 in einem Arbeitsgang erreichbar
  • Wirtschaftlich als Einwegstrahlmittel

Welche Körnung für welchen Rostbefall?

Die Wahl richtet sich nach Rostgrad und Material. Für normalen Rost auf Konstruktionsstahl ist 0,5–1,4 mm die bewährte Allroundlösung. Bei dünnem Blech und Karosserie genügt 0,2–0,8 mm. Schwerer Lochfraß und stark verkrustete Oberflächen verlangen 0,5–2,0 mm oder 1,4–2,8 mm.

Rostgrad Empfohlene Körnung Verbrauch ca.
Flugrost / leichter Rost auf Karosserie0,2–0,8 mm5–10 kg/m²
Normaler Rost auf Stahl0,5–1,4 mm25–40 kg/m²
Schwerer Rost / Lochfraß0,5–2,0 mm oder 1,4–2,8 mm40–60 kg/m²

Warum Strahlen für viele Anwendungen besonders geeignet ist

Mechanisches Schleifen entfernt Rost nur oberflächlich und erreicht keine Poren, Kanten oder Schweißnähte. Chemische Entroster lösen den Rost zwar, hinterlassen aber häufig Salzrückstände, die Folgebeschichtungen unterwandern können. Druckluftstrahlen mit Kupfersilikatschlacke trägt jede Rostschicht ab, erfasst auch tiefe Poren und erzeugt zugleich ein Ankerprofil — die ideale Basis für Zinkprimer oder 2K-EP-Beschichtungen.

Methode Stärken Einschränkungen
DruckluftstrahlenErfasst Poren, Ecken, Schweißnähte; erzeugt Ankerprofil; Sa 2,5 erreichbarBenötigt Strahlanlage, Kompressor, Schutzausrüstung
Mechanisches SchleifenEinfach zugänglich, kein SonderwerkzeugErreicht keine Poren/Ecken; kein einheitliches Ankerprofil
Chemischer EntrosterKeine mechanische BeanspruchungHäufig Salzrückstände; kann Folgebeschichtungen unterwandern

Sa 2,5 – ein verbreiteter Standard im Korrosionsschutz

Sa 2,5 ist ein genormter Reinheitsgrad für gestrahlte Stahloberflächen nach DIN EN ISO 8501-1. Mehr als 95 Prozent der Oberfläche müssen frei von Rost, Zunder und Lackresten sein; verbleibende Reste dürfen nur noch als leichte Punkte oder Streifen sichtbar sein. Viele Beschichtungshersteller setzen Sa 2,5 als Mindestvoraussetzung für Zinkprimer und 2K-EP-Grundierungen voraus.

Sa 2,5 – gründliche Strahlreinigung> 95 % rostfrei, leichte Flecken toleriert
Sa 3 – weißmetallig100 % sauber, für Offshore / Schiffsbau
Erreichbar mitKupferschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar
Ankerprofil Rztypisch 40–70 µm

Schritt für Schritt – Erfahrungswerte aus der Praxis

01 Entfetten: Öl, Fett und lose Schichten entfernen, damit keine Verunreinigungen in die Oberfläche eingeschlagen werden.

02 Strahlmittel wählen: Körnung passend zu Rostgrad und Material (siehe Tabelle oben). Körnung und Druck immer erst an einer Stelle testen.

03 Druck einstellen: 6–8 bar Düsendruck — höherer Druck steigert eher Verbrauch und Staub als die Wirkung.

04 Strahlen: Düsenabstand 15–25 cm, Winkel 60–90°, gleichmäßig überlappende Bahnen. Großflächig in eine Richtung arbeiten.

05 Reinheitsgrad prüfen: Sichtprüfung gegen Referenzbilder Sa 2 / Sa 2,5 / Sa 3 nach DIN EN ISO 8501-1.

06 Abblasen: Strahlmittelstaub mit Druckluft entfernen, bevor grundiert wird.

07 Zeitnah beschichten: Innerhalb weniger Stunden mit Zinkprimer oder 2K-EP-Grundierung — blanker Stahl beginnt bei Luftfeuchtigkeit schnell zu oxidieren.

Sicherheit beim Entrosten

Strahlen erzeugt Staub, auch wenn Kupferschlacke weniger als 1 % freie Kieselsäure enthält (DIN EN ISO 11126-3). Empfohlen werden Strahlhelm mit Frischluftzufuhr oder mindestens P3-Halbmaske, Schutzanzug, Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe. Nach öffentlich zugänglichen TRGS-559-Informationen ist quarzhaltiges Strahlmittel mit hohem SiO₂-Anteil für das offene Druckluftstrahlen nicht zugelassen; die konkrete Beurteilung hängt vom Verfahren, der Exposition und den jeweils geltenden Vorgaben ab.

Wann muss nach dem Entrosten grundiert werden?

Nach dem Strahlen ist schnelles Handeln entscheidend. Blanker Stahl beginnt in feuchter Umgebung innerhalb weniger Stunden erneut zu oxidieren; sichtbarer Flugrost kann sich je nach Luftfeuchtigkeit schon nach 2–4 Stunden bilden. Bewährt haben sich Zinkstaub-Primer oder 2K-EP-Grundierungen, direkt auf den gestrahlten, staubfreien Untergrund aufgetragen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regengefahr ist besondere Eile geboten, da Feuchtigkeit die Haftfestigkeit erheblich verschlechtert.

Technische Eckdaten Kupferschlacke

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral
NormDIN EN ISO 11126-3
Verpackung25 kg Sack

Alle 8 Körnungen verfügbar

Die passende Körnung hängt vom Substrat und Rostgrad ab. Übersicht aller verfügbaren Fraktionen:

0,1 – 0,4 mm Feinststrahlen Stahl, dünne Bleche, hohe Oberflächengüte
0,2 – 0,5 mm Feine Stahlbleche, dünne Bleche
0,2 – 0,8 mm Allround: Stahl, Karosserie, Oldtimer
0,2 – 1,0 mm Stahlbau, Rostentfernung
0,2 – 1,4 mm Schwerer Rostbefall, Stahlkonstruktionen
0,5 – 1,4 mm Beton, Stein, industrielle Entlackung
0,5 – 2,0 mm Grobe Entrostung, Betonbearbeitung
1,4 – 2,8 mm Grobstrahlen, Betonreinigung, Fassaden

Häufige Fragen zum Rost entfernen

Welche Körnung entfernt Rost am besten?

Die Wahl der Körnung richtet sich nach dem Rostgrad und dem zu bearbeitenden Material. Für normalen Rost auf Konstruktionsstahl hat sich Kupferschlacke 0,5–1,4 mm bewährt; der Reinheitsgrad Sa 2,5 nach DIN EN ISO 8501-1 ist damit in einem Arbeitsgang erreichbar. Bei schwerem Lochfraß oder stark verkrusteten Oberflächen empfiehlt sich 0,5–2,0 mm oder 1,4–2,8 mm, um auch tief eingedrungenen Rost zuverlässig abzutragen. Für empfindliche dünne Bleche, Karosserieteile oder Fahrradrahmen sollten Sie eher 0,2–0,8 mm wählen, da gröbere Körnung bei dünnem Material zu Verzug oder übermäßigem Materialabtrag führen kann. Grundsätzlich gilt: Feinere Körnung schont die Oberfläche und erzeugt ein feineres Ankerprofil; gröbere Körnung trägt aggressiver ab und eignet sich für starken Rost und dicke Materialien. Kupfersilikatschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 hat eine Mohshärte von 6–7 und enthält weniger als 1 % freie Kieselsäure. Nach öffentlich zugänglichen TRGS-559-Informationen kann das Material für das offene Druckluftstrahlen eingesetzt werden; die konkrete Beurteilung hängt von Verfahren, Exposition und lokalen Vorgaben ab.

Was bedeutet Sa 2,5 beim Entrosten?

Sa 2,5 ist ein genormter Reinheitsgrad für gestrahlte Stahloberflächen, definiert in der Norm DIN EN ISO 8501-1. Die Bezeichnung steht für einen gründlichen Strahlreinigungsgrad: Mehr als 95 Prozent der Oberfläche müssen frei von Rost, Zunder, Farbe und anderen Verunreinigungen sein. Verbleibende Reste dürfen nur noch als leichte Flecken in Form von Punkten oder Streifen sichtbar sein. Sa 2,5 ist der Mindeststandard, den die meisten Hersteller von Korrosionsschutzbeschichtungen, Zinkprimern und 2K-Epoxidgrundierungen für eine zuverlässige Haftung vorschreiben. Der höhere Grad Sa 3 (weißmetallischer Reinheitsgrad, 100 % sauber) ist in der Praxis nur für besonders anspruchsvolle Korrosionsschutzanwendungen wie Schiffsbau oder Offshore-Strukturen wirtschaftlich. Für die meisten Werkstattanwendungen ist Sa 2,5 ausreichend und mit Kupferschlacke gut erreichbar. Mit Kupfersilikatschlacke 0,5–1,4 mm bei 6–8 bar Düsendruck wird Sa 2,5 typischerweise in einem Arbeitsgang erreicht.

Wie viel Strahlmittel verbrauche ich pro Quadratmeter?

Der Verbrauch von Kupferschlacke hängt stark vom Rostgrad, dem eingestellten Düsendruck, der Düsengröße und dem verwendeten Strahlgerät ab. Als Erfahrungswert für das Erreichen von Sa 2,5 mit der Körnung 0,5–1,4 mm gelten rund 25–40 kg pro Quadratmeter bei normalem, flächigem Rost. Bei schwerem Lochfraß oder stark korrodierten Bauteilen kann der Verbrauch auf bis zu 60 kg/m² ansteigen. Für leichten Flugrost auf Karosserie mit feinerer Körnung 0,2–0,8 mm sind oft nur 5–10 kg/m² erforderlich. Kupfersilikatschlacke ist ein Einwegstrahlmittel; eine Wiederverwendung ist technisch nicht vorgesehen, da das Material beim Aufprall zersplittert und an Strahlwirkung verliert. Planen Sie daher ausreichend Material ein — lieber eine Reserve einkalkulieren, als die Arbeit unterbrechen zu müssen. Für die Entsorgung gebrauchter Strahlmittel und Strahlrückstände sollten die örtlich zuständigen Stellen oder ein Entsorgungsfachbetrieb geprüft werden, da Art und Umfang der Verunreinigung die Einstufung beeinflussen.

Ist Strahlen besser als Schleifen oder Chemie?

Druckluftstrahlen bietet gegenüber mechanischem Schleifen und chemischen Entrostern für viele Anwendungen erhebliche Vorteile. Schleifen entfernt Rost nur an erreichbaren Flächen und hinterlässt in Poren, Schweißnähten, Ecken und Kanten oft Rostspuren. Es erzeugt kein einheitliches Ankerprofil für Folgebeschichtungen. Chemische Entroster lösen Rost durch Säurewirkung auf, hinterlassen jedoch häufig Salzrückstände, die Folgebeschichtungen unterwandern und zu beschleunigter Neukorrosion führen können. Das Strahlen mit Kupfersilikatschlacke kann Rostschichten mechanisch abtragen, erfasst auch tiefe Poren und erzeugt gleichzeitig ein definiertes Rz-Ankerprofil von typisch 40–70 µm — günstig für die Haftung von Grundierungen und Schutzlacken. Für professionellen Korrosionsschutz nach Sa 2,5 ist Strahlen je nach Untergrund und Anforderungen eine häufig gewählte Methode. Kupferschlacke enthält nach DIN EN ISO 11126-3 weniger als 1 % freie Kieselsäure. Nach öffentlich zugänglichen TRGS-559-Informationen kann das Material für das offene Druckluftstrahlen eingesetzt werden; die konkrete Beurteilung hängt von Verfahren, Exposition und Schutzmaßnahmen ab.

Wie schnell muss ich nach dem Entrosten grundieren?

Nach dem Strahlen ist schnelles Handeln entscheidend, um den erreichten Reinheitsgrad zu erhalten. Blanker Stahl beginnt in feuchter Umgebung innerhalb weniger Stunden erneut zu oxidieren; sichtbarer Flugrost kann sich je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur schon nach 2–4 Stunden bilden. In der Praxis empfiehlt es sich, die gestrahlten Bauteile noch am selben Arbeitstag mit einer geeigneten Grundierung zu versehen. Bewährt haben sich Zinkstaub-Primer (Ein- oder Zweikomponenten) oder 2K-EP-Grundierungen, die direkt auf den gestrahlten, staubfreien Untergrund aufgetragen werden. Vor dem Grundieren sollte die Oberfläche kurz mit Druckluft abgeblasen werden, um Strahlmittelstaub zu entfernen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regengefahr ist besondere Eile geboten, da Feuchtigkeit auf blankem Stahl die Haftfestigkeit der Grundierung erheblich verschlechtert. Das Ankerprofil von Kupfersilikatschlacke (Rz typisch 40–70 µm) bietet eine ideale Haftgrundlage.